Ereignisse und Erlebnisse
0 | 0 | 1EAM-Stiftung zeichnet 27 Preisträger aus
Die Stiftung des Regionalversorgers vergibt 75.000 Euro für gemeinnützige Projekte im „Natur- und Umweltschutz“ sowie für Kinder bis zum Ende des Grundschulalters in den Bereichen „Sport“ und „Erziehung und Bildung“.
KASSEL / SCHWALM-EDER-KREIS. Mit 75.000 Euro fördert die EAM-Stiftung 27 regionale soziale Projekte in elf Landkreisen, darunter auch drei im Schwalm-Eder-Kreis. „Insgesamt haben sich 241 Initiativen und Organisationen mit ihren Projekten um die Stiftungspreise beworben“, erklärte Astrid Klinkert-Kittel, Landrätin des Landkreises Northeim und Vorsitzende des Stiftungskuratoriums.
„Ich danke allen Bewerberinnen und Bewerbern und freue mich, dass wieder zahlreiche wichtige regionale Projekte von einer Förderung profitieren können.“
Förderschwerpunkte waren „Natur und Umweltschutz“ sowie im Nachwuchsbereich für Kinder bis zum Ende des Grundschulalters die Fördergebiete „Sport“ sowie „Erziehung und Bildung“. EAM-Geschäftsführer und Mitglied des Stiftungsvorstands Olaf Kieser hob das soziale Engagement der Stiftung hervor: „Auf diese Weise unterstützen wir sozial engagierte Vereine, die durch ihre gemeinnützige Arbeit jeden Tag aufs Neue die Lebenssituation zahlreicher Menschen in der Region verbessern. Als kommunal verwurzeltes Unternehmen ist es für uns besonders wichtig, diese gezielte und verlässliche Förderung sozialen Engagements voranzutreiben.“ Bereits zum 19. Mal unterstützt die EAM mit ihrer Stiftung gemeinnützige Projekte.
Basketballanlage für den Schulhof
Der Förderverein der Schule am Reiherwald e. V. in Wabern erhält 4.000 Euro für die Errichtung einer Basketballanlage auf dem Schulhof der Grundschule. Der Hof soll durch verschiedene Bewegungsangebote und Ruheräume umgestaltet werden, wobei die Wünsche und Ideen der Kinder maßgeblich in die Gestaltung einfließen. Mit der neuen Basketballanlage werden die sportlichen Aktivitäten in den Pausen gefördert.

Die Lehrkräfte Frau Scheunert und Frau Neidert nahmen den Preis stellvertretend für die gesamte Schule entgegen.
Hochbeete für den Insektenschutz in Zusammenarbeit mit der VR Partnerbank eG

Einweihung der neuen Räume für das Ganztagsangebot
Dort, wo einst der Hausmeister der Grundschule am Reiherwald in Wabern wohnte, wurden in den vergangenen Monaten moderne Räume für die Nachmittagsbetreuung an der Schule geschaffen. Von der ursprünglichen Idee, die alte Hausmeisterwohnung zu sanieren, rückte der Schwalm-Eder-Kreis als Schulträger schnell ab. Die vorhandenen Räume waren zu klein und hätten nicht für eine Nachmittagsbetreuung genutzt werden können. Somit kam nur ein Neubau in Frage.
Die Arbeiten wurden im Mai vergangenen Jahres mit dem Abriss der Hausmeisterwohnung begonnen. Gut elf Monate später konnten die sanierten Räume jetzt offiziell in Betrieb genommen werden. Neben dem Anbau wurden auch die beiden Pavillons der Grundschule energetisch saniert. Im Neubau wurden zwei neue Betreuungsräume sowie je ein Putz- und Lagerraum mit vorgelagertem Flur geschaffen. Der Zugang erfolgt über eine Verbindung zwischen Bestand und Anbau. Insgesamt hat der Schwalm-Eder-Kreis 835.000 Euro in den Neubau und die Sanierung investiert.
„Für einen Schulbetrieb, der aktuellen Anforderungen gerecht wird, braucht es selbstverständlich guten Unterricht und moderne Lehrmittel, aber auch Möglichkeiten Schülerinnen und Schüler über den Mittag hinaus in der Schule adäquat betreuen zu können. Deshalb müssen wir Orte schaffen, an denen sich die Schülerinnen und Schüler wohlfühlen. Das ist uns mit dem Neubau hier sehr gut gelungen. Begeistert bin ich vor allem von den Ruhe-Waben, die es in dieser Form noch in keiner Schule bei uns im Schwalm-Eder-Kreis gibt“, so Landrat Winfried Becker.
Auch Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz freut sich über die Fertigstellung der neuen Räume für die Nachmittagsbetreuung: „Die neuen, sehr ansprechenden Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung für die Schule am Reiherwald stellen eine wichtige Ergänzung und Verbesserung für den Schulstandort Wabern dar. Zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist dieser Ausbau eine sinnvolle und wertvolle Ergänzung. Wichtigster Bestandteil bei diesem Angebot sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Räumlichkeiten durch ihre Betreuung den eigentlichen Charakter geben. Die Ganztagsschülerinnen und -schüler haben besondere Bedürfnisse, da sie länger in der Schule verweilen. Es soll nicht nur Lern-, sondern auch Lebensraum werden.“
Mit der Modernisierung der Grundschule am Reiherwald in Wabern investiert der Kreis weiterhin in die schulische und auch soziale Förderung der Schülerinnen und Schüler im Landkreis. Durch den Ausbau und die Sanierung werden auch in Wabern Gegebenheiten im Sinne der heutigen Lernziele und Fördermaßnahmen geschaffen.
„Wir sind sehr froh, dass wir unser beengtes Raumangebot für die Ganztagsbetreuung erweitern konnten. Durch den Neubau wurden moderne Standards zum Spielen, Basteln und Ausruhen verwirklicht. Die Einrichtung eines Ruheraumes hat uns besonders am Herzen gelegen, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich in ruhiger und entspannter Atmosphäre zu erholen, zu lesen oder auch zu schlafen. Besonders stolz sind wir auf die Umsetzung eines Lernwabensystems, welches ursprünglich aus der Schweiz stammt. Die Wabenstruktur bildet kleinräumige Einheiten, die einen Schutzraum für eine wohltuende Auszeit bieten. Die Wabenform ermöglicht mit ihrem ergonomischen Winkel eine entspannte Körperhaltung zwischen sitzen und liegen. Nicht nur Kinder lieben sie“, so Rektorin Ulrike Hause.
Große Freude herrschte vor allem auch bei den Schülerinnen und Schülern der Waberner Grundschule. Für die offizielle Inbetriebnahme hatten sie einen ganz besonderen Liedbeitrag auf dem Schulhof vorbereitet. So wurde Rolf Zuckowskis Klassiker „Alte Schule, altes Haus“ in „Alte Schule, neues Haus“ umgeschrieben.

Probesitzen in den neuen Ruhe-Waben: (v. li.) Mekseb Samuel-Testay (Jahrgangsstufe 3), Bürgermeister Claus Steinmetz, Elias Debes (2), Chiara Pignalosa (3), Andreas Bergen (Vorsitzender Förderverein), Schulleiterin Ulrike Hause, Landrat Winfried Becker, Malou Großmann (3), Tim Faust (2), Jakob Trenn-heuser (3) und Friederike Merle (3).
